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Vor-Ort-Impfungen

Der Landesverband der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg (LAKA BW) setzt sich für Vor-Ort-Impfungen ein!

Stuttgart, 03. Juni 2021
Der Landesverband der kommunalen Migrationsbeiräte Baden-Württemberg (LAKA) appelliert an die Landesregierung, die Impfkampagne gegen das Corona-Virus in Baden-Württemberg gezielt auszubauen. „Gerade Vor-Ort-Impfungen in sozial prekären Stadtteilen haben sich in den vergangenen Tagen als äußerst effektiv und stark nachgefragt erwiesen“, sagt Kerim Arpad, stellvertretender Vorsitzender des LAKA. Dabei sei es wichtig, schon jetzt über die bisher auf Ende Juni beschränkte Laufzeit der Impfzentren und damit auch der mobilen Impfteams hinauszudenken. „Der Einsatz der mobilen Impfteams und die dezentralen Impfungen müssen auch in den kommenden Monaten fortgesetzt werden, damit möglichst viele Menschen eine Impfung erhalten“, betont Kerim Arpad. Der LAKA ruft deswegen die Landesregierung und die Kommunen auf, bereits jetzt Vorkehrungen zu treffen, damit die dezentralen Impfungen auch in den Sommermonaten fortgesetzt und ausgebaut werden können.
Hintergrundinformationen:
Der Landesverband der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg (LAKA BW) als parteiübergreifender, überethnischer und überkonfessioneller Verband vertritt die kommunalen Migrantenvertretungen in Baden-Württemberg. Der LAKA ist legitimierter Ansprechpartner der Landesregierung (PartIntG BW § 10) und des Landtages, aller relevanten Organisationen auf Landesebene, vergleichbarer Migrantengremien in anderen Bundesländern und dem Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI).
Er setzt sich seit seiner Gründung 1998 auf politischer Ebene für die konstruktive Zusammenarbeit und Verständigung zwischen baden-württembergischen Einwohnerinnen und Einwohnern unterschiedlicher Herkunft ein. Wichtige Forderungen des LAKA sind das kommunale Wahlrecht für alle Einwohnerinnen und Einwohner Baden-Württembergs sowie die Einführung des herkunftssprachlichen Unterrichtes unter staatlicher Aufsicht an den Schulen in Baden-Württemberg.

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Antrittsbesuch bei den Fraktionen des Gemeinderats

Derzeit nimmt der MMB Kontakt mit allen Fraktionen des Gemeinderats auf, denn wer sich persönlich kennen gelernt hat, kann sich bekannterweise besser über Themen, die anliegen, austauschen.

Am 17.05.2021 fand ein gutes offenes Gespräch mit zwei Vertretern der Fraktion der CDU statt.

Ebenso am 17.05.2021 fand ein konstruktiver offener Austausch mit der Fraktion „Eine Stadt für alle“ statt.

Am 31.05.2021 hat die Fraktion der FDP-BfF den MMB zu einem Kennenlern-Gespräch eingeladen. Auch hier war die Stimmung offen und wohlwollend.

Der Antrittsbesuch bei der größten Fraktion, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, am 07.06.2021 konnte aus organisatorischen Gründen nur kurz sein. Ein vertieftes Gespräch findet aber Ende Juni statt.

In allen Gesprächen waren die Vertretungen der jeweiligen Fraktionen überrascht über die Kompetenz des MMB und die vielen Themen, die bereits angepackt werden.

Der MMB bedankt sich ausdrücklich bei den Fraktionen für die Gesprächsbereitschaft und für das offene Ohr für seine Anliegen.

Weitere Kennenlern-Termine mit den anderen Fraktionen sind im Verlauf des Monats geplant.

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Unser erster Newsletter ist da!

– Newsletter –

Ausgabe 01/2021

Der Migrant_innenbeirat (MMB) der Stadt Freiburg ist ein kommunalpolitisches Gremium. Er vertritt die Interessen von zugewanderten Freiburger_innen in der Öffentlichkeit sowie gegenüber den städtischen Gremien. Ebenso hat der MMB ein offenes Ohr für die Fragen und Anliegen der Freiburger_innen mit ausländischer Herkunft.

Der MMB wird normalerweise alle fünf Jahre von zugewanderten Freiburger_innen gewählt. Wegen Corona hat sich dieses Mal einiges verzögert. Der jetzige Beirat hat sich erst im Februar 2021 konstituiert und bleibt bis 2025 im Amt. Im MMB arbeiten 19 Menschen aus 17 unterschiedlichen Ländern, 14 Frauen und 5 Männer, zusammen.

Vorstand: Yin Lin (1. Vorsitzende), Claire Désenfant (stellvertretende Vorsitzende), Ardawan Abdi (Beisitzer), Fedoua Hamman (Beisitzerin), Mariana Vargas Ustares(Beisitzerin)

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Aktuelle mehrsprachige Informationen zum Coronavirus

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Bundeskanzleramt hat folgende Infromationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen ausgegeben (Stand 31.03.2021):

Auf der Website https://www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus finden Sie laufend aktualisierte Informationen und weiterführende Links in 23 Sprachen:

zu aktuellen Regeln im Alltag und öffentlichen Leben (z.B. Corona-Notbremse bei Inzidenz über 100), zum Impfen und zur Corona-Warn-App,zu Reisebestimmungen aus Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten, zum Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.

  • zu aktuellen Beschlüssen von Bund und Ländern für den Alltag, das öffentliche Leben und Unterstützungsangeboten,
  • zum Impfen und zur Corona-Warn-App,
  • zu Reisebestimmungen aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten,
  • zum mehrsprachigen Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.